Werkzeug

XRechnung-Generator

Erzeugen Sie eine XRechnung als Testdatei für Ihre Software, Schnittstelle oder Prüfung: Vorlage wählen, Werte anpassen und das XML als UBL oder CII herunterladen.

Nichts wird übertragen. Formular und XML entstehen in Ihrem Browser.

1. Vorlage wählen

Eine Vorlage füllt alle Felder mit fiktiven, aber vollständigen Daten. Die Datei ist damit sofort fertig. Werte anpassen ist optional.

2. Datei verwenden

Werte anpassenDokument, Verkäufer, Käufer, Positionen, Zahlung: jedes Feld mit seiner BT-Nummer
Dokument
Leistungszeitraum BT-73 / BT-74
Verkäufer BG-4
Käufer BG-7
Positionen BG-25

Menge mal Einzelpreis ergibt den Nettobetrag der Position. Die Umsatzsteuer wird je Kategorie und Satz auf die Summe der Positionen berechnet, wie es die EN 16931 vorsieht.

Zahlung BG-16
XML-VorschauDie erzeugte Datei mit Zeilennummern, aktualisiert sich bei jeder Änderung
XML

Was der Generator tut

Der XRechnung-Generator erzeugt aus wenigen Angaben eine vollständige elektronische Rechnung nach dem Standard XRechnung 3.0, der deutschen Ausprägung der europäischen Norm EN 16931. Sie wählen eine Vorlage, ändern bei Bedarf einzelne Werte, fügen Positionen hinzu und erhalten sofort das XML: als UBL 2.1 (Invoice oder CreditNote) oder als UN/CEFACT CII. Summen, Steuerbeträge je Kategorie und die Kennungen des Standards setzt der Generator selbst, sodass die Datei rechnerisch stimmig ist.

Jedes Feld trägt die Nummer seines Business Terms (BT) aus der Norm. So lässt sich nachvollziehen, welcher Wert an welcher Stelle der XML-Datei landet. Das hilft, wenn eine Integration ein bestimmtes Feld auslesen oder ein Validator eine bestimmte Regel melden soll.

Wofür die Testdaten gedacht sind

  • Import testen. Buchhaltungs- und ERP-Systeme, Dokumentenmanagement, Rechnungseingangs-Workflows: Wie geht die Software mit einer Gutschrift um, mit Reverse Charge, mit einem fehlenden Pflichtfeld?
  • Schnittstellen entwickeln. Wer einen eigenen Parser, ein Mapping oder eine Peppol-Anbindung baut, braucht Dateien in beiden Syntaxen mit bekannten Werten. Die Vorlagen liefern reproduzierbare Fälle.
  • Prüfwerkzeuge vergleichen. Die Vorlage „Absichtlich fehlerhaft“ lässt Pflichtfelder weg. Ein Validator, der dabei nicht anschlägt, prüft nicht nach den Regeln der KoSIT.
  • Den Standard verstehen. Wer sieht, wie sich eine Änderung im Formular im XML niederschlägt, lernt den Aufbau einer XRechnung schneller als aus der Spezifikation allein.

Was er nicht tut

Der Generator ist kein Rechnungsprogramm: Er verwaltet keine Nummernkreise und speichert oder archiviert auch nichts. Anhänge, Rabatte und Zuschläge, Skonto und Lastschriften fehlen noch. Und er ersetzt keine Prüfung. Ob eine Datei alle Geschäftsregeln erfüllt, zeigt der Validator. Verbindlich ist am Ende die Annahme durch das Portal des Empfängers.

Häufige Fragen zum Generator

Was macht der XRechnung-Generator?

Er baut aus einem Formular eine vollständige XRechnung als XML-Datei, wahlweise in der Syntax UBL 2.1 oder UN/CEFACT CII. Summen, Steuerbeträge und die Verweise auf den Standard (CustomizationID, ProfileID) setzt er selbst. Das Ergebnis lässt sich herunterladen, kopieren oder direkt im Viewer öffnen.

Wofür sind die erzeugten Testdaten gedacht?

Für alles, was eine XRechnung als Eingabe braucht: den Import in Buchhaltungs- oder ERP-Software, den Rechnungseingang eines Dokumentenmanagementsystems, eigene Parser und Schnittstellen, Peppol-Anbindungen, Validatoren und Viewer. Die Vorlagen decken typische Fälle ab: Behörde, Unternehmen, Gutschrift, Korrektur, Reverse Charge, Steuerbefreiung. Dazu kommt eine absichtlich fehlerhafte Datei, mit der sich prüfen lässt, ob ein Validator anschlägt.

Sind die erzeugten Dateien gültige XRechnungen?

Sie folgen der Spezifikation XRechnung 3.0 in Aufbau, Elementreihenfolge und Rechenregeln der EN 16931. Der Generator weist außerdem auf fehlende Pflichtangaben hin, etwa eine fehlende Käuferreferenz (BR-DE-15) oder einen fehlenden Ansprechpartner des Verkäufers (BR-DE-2). Ob eine Datei tatsächlich alle Regeln erfüllt, sagt erst eine Prüfung mit dem Validator oder dem KoSIT-Validator. Amtlich ist nur die Annahme durch das Portal des Empfängers.

Kann ich damit echte Rechnungen an Kunden oder Behörden stellen?

Technisch entsteht eine reguläre XRechnung. Das Werkzeug ist aber für Testdaten gedacht: Es führt keine Rechnungsnummern, speichert und archiviert nichts und prüft auch nicht, ob eine Rechnung steuerrechtlich vollständig ist (§ 14 UStG). Wer damit eine echte Rechnung erzeugt, ist für Inhalt, Nummernkreis und Aufbewahrung selbst verantwortlich.

UBL oder CII: Welche Syntax soll ich wählen?

Beide sind gleichwertige Syntaxen der XRechnung und transportieren dieselben Angaben. UBL ist im deutschen Behördenverkehr und bei Peppol verbreiteter; CII ist die Syntax, die auch ZUGFeRD und Factur-X verwenden. Wer eine Integration testet, sollte beide durchspielen, denn ein Empfänger muss beide annehmen können.

Werden meine Eingaben gespeichert oder übertragen?

Nein. Formular und XML-Erzeugung laufen vollständig in Ihrem Browser. Einen Server, der die Daten entgegennimmt, gibt es nicht. Die Vorlagen enthalten nur fiktive Firmen, Adressen und eine Test-IBAN. Beim Verlassen der Seite sind die Eingaben weg. Wer eine Datei behalten will, lädt sie also vorher herunter.

Welche XRechnung-Version erzeugt der Generator?

XRechnung 3.0. Die Kennung in der Datei lautet urn:cen.eu:en16931:2017#compliant#urn:xeinkauf.de:kosit:xrechnung_3.0 und gilt für alle 3.0.x-Fassungen. Als Prozesskennung (BT-23) wird das Peppol-Rechnungsprofil eingetragen, das die XRechnung vorsieht.

Wo trage ich die Leitweg-ID ein?

In das Feld „Käuferreferenz“ (BT-10). Bei Rechnungen an deutsche Behörden gehört dort die Leitweg-ID des Empfängers hinein; bei Rechnungen an Unternehmen eine Referenz, die der Käufer vorgibt, zum Beispiel eine Kostenstelle. Die Vorlage „Rechnung an eine Behörde“ verwendet eine Test-Leitweg-ID mit gültiger Prüfziffer.

Was fehlt dem Generator noch?

Anhänge (eingebettete PDFs), Rabatte und Zuschläge auf Dokument- und Positionsebene, Skonto-Angaben nach BR-DE-18, Lastschrift mit Mandatsreferenz und abweichende Liefer- oder Zahlungsempfänger. Diese Angaben lassen sich in der erzeugten Datei von Hand ergänzen, die Elementnamen dafür stehen in der Spezifikation der KoSIT.

Stand: 13.09.2026 · Quellen: KoSIT, Spezifikation XRechnung 3.0.2; EN 16931-1:2017; UBL 2.1; UN/CEFACT CII D16B